Von starken Müttern und Feminismus – Ein Kommentar zum Muttertag

Von starken Müttern und Feminismus – Ein Kommentar zum Muttertag

Wie man in Fernsehwerbungen von Schokolade und an Pappaufstellern in Blumenläden erkennen kann, ist wieder der alljährige Muttertag angerückt – die Möglichkeit der Kinder ihren Müttern zu danken. Stellt sich nun die Frage, ob es überhaupt nötig ist, einen Muttertag zu haben. Denn ist nicht eigentlich jeder Tag es wert, die Person zu ehren, die dafür verantwortlich ist, dass man lebt? Wir von CottaConnect nutzen den Tag, um einmal aufzuklären über starke Mütter, unabhängige Frauen und die Ungerechtigkeiten, die das weibliche Geschlecht auch heute immer noch aushalten muss.

Womit wir beim Feminismus wären – eine Bewegung, die sich in vielen Kreisen zum negativ assoziierten Begriff, teilweise sogar zum Schimpfwort entwickelt hat. Dabei ist das Ur-Ziel des Feminismus Gleichberechtigung, nicht eine höhere und vor allem keine niedrigere Stellung der Frau. Rechtlich ist dies schon durchgesetzt, weshalb viele Menschen der Meinung sind, eine Frauenbewegung sei unnötig und wolle sogar Männer unterdrücken. Wenn man auf die Zahlen schaut, merkt man schnell, wie es in der Realität aussieht. Gerade auf dem Arbeitsmarkt sind die Unterschiede gravierend. Viele Frauen werden nicht einmal in Betracht gezogen, da nur die Möglichkeit besteht, sie könnten schwanger werden und für die Arbeit ein Jahr ausfallen. Vielleicht sollten wir diesen Unternehmen vorschlagen, den Muttertag zu zelebrieren. Denn Familie und Karriere schließen sich nicht gegenseitig aus, zumal auch viele Männer im ersten Jahr zuhause bleiben und auf das Kind aufpassen.

Dass trotzdem immer noch Denkweisen existieren, Frauen wollten die Frauenbewegung nutzen, um die Männerwelt zu dominieren, könnte daran liegen, dass viele Männer befürchten, Macht abgeben zu müssen. Aber das hier ist keine Torte, wo man Stücke teilen muss. Es geht nur darum, Frauen die gleichen Chancen im Leben zu geben und Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts zu diskriminieren. Das verstehen leider auch einige Frauen nicht. Einmal diejenigen, die zufrieden mit der Situation sind und selbst der Meinung sind, Männer sollten mächtiger sein. Und einmal die, die wirklich über Männern stehen wollen. Das sorgt für viel Verwirrung, deshalb wollen wir euch aufklären, was der eigentliche Gedanke von Feminismus ist. Denn jeder sollte sich bewusst sein, dass es keinen Grund gibt, Frauen einzuschränken und dass auch Männer die Frauenbewegung und damit Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern durchsetzen sollten und auch müssen. Sonst wird sich nicht viel ändern.

Unser Rat zum Muttertag also: Seid stolz auf eure Mütter (und zwar nicht nur heute) und werdet selbst zu starken Frauen und vor allem auch zu starken Männer, die das weibliche Geschlecht an ihrer Seite akzeptieren und unterstützen!



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